Bei der PRP Behandlung bekommen Sie als unser Patient blutplättchenreiches Plasma, das Ihnen vorher entnommen und dementsprechend aufbereitet wurde, in die betroffenen Kopfhautareale gespritzt. Diese Blutplättchen (Thrombozyten), die im PRP zu finden sind, enthalten unter anderem Wachstumsfaktoren und verschiedene biologische Bausteine. Außerdem tragen sie zu einer deutlichen Beschleunigung des Haarwachstums bei.
Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, werden Ihnen etwa 4 ml Blut entnommen. Dieses wird in einer Zentrifuge aufbereitet und filtriert, um das für die Behandlung erforderliche PRP zu gewinnen. Die Bezeichnung PRP steht im Übrigen für Plättchen-reiches-Plasma (platelet-rich-Plasma).
Eine PRP Behandlung ist ideal, wenn Sie unter sehr dünnem Haar und/oder sehr schwachen Haarwurzeln leiden. Mit dieser Therapie wird das Haarwachstum wieder angeregt. Wie bereits erwähnt, kann sie sehr gut mit einer Haartransplantation kombiniert werden. So wird eine höhere Festigkeit des Transplantats erreicht, das sich so schneller an die Transplantationsstelle anheftet. Zudem kann eine schnellere Heilung nach dem Eingriff erzielt werden.
Schon nach der ersten Sitzung werden Sie einen deutlichen Unterschied zu der vorherigen Konstellation erkennen können.
Da es sich bei der PRP Behandlung um eine Eigenblutbehandlung handelt, wird diese in der Regel sehr gut vertragen. Es sind hierbei keine allergischen Reaktionen oder Nebenwirkungen zu erwarten. Zudem kann diese Behandlung sehr gute Resultate bei Patienten bringen, die sehr wenig Haupthaar aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist: Die PRP Behandlung kann mit einer Haartransplantation kombiniert werden, um den neu transplantierten Wurzeln und Haaren die besten Startchancen für ein langes und gesundes Wachstum zu schaffen.
Ab etwa sieben Tagen vor der Behandlung sollten Sie keine blutverdünnenden Schmerzmittel mehr einnehmen (ASS, Aspirin, Ibuprofen; Marcumar, etc). Nach der Behandlung können Sie Ihren Alltag ohne Einschränkungen sofort wieder aufnehmen.